Dienstag, 26. März 2024

Tag 5 - immer noch im Zion Nationalpark

Da im Vorfeld nur 2 Tage auf dem Campground reserviert waren, wir aber beschlossen hatten noch einen Tag länger zu bleiben, mussten wir bis zum Mittag den Stellplatz wechseln. Da der neue Platz jedoch keine Möglichkeit zum "Dumpen" (Abwassertanks leeren) bot, mussten wir das am alten Stellplatz erledigen.  


Und dann zogen wir um - ein Platz direkt am Virgin River... 


... wo die Kids spielen konnten... 


... André und Evelyn kurz baden gingen (bei wohligen 7° C) und wir unter der Kulisse des "Watchman" Mittag. aßen. 


Danach wieder los zum Zion - wieder mit Schlange am Shuttle Stop (wenn auch nur 40 Minuten). Und dann auf zum Trail zu den Emerald Pools - 3 kleine Wasserfälle.


Der Weg erwies sich als wesentlich schwieriger als gedacht - vor allem mit August in der Kraxe. Aber die Ausblicke machten das wett. 


Der "Upper" Pool liegt direkt an einer Felswand, welche jedoch spektakulärer war, als der Wasserfall an sich, da dieser wenig Wasser führte. Dafür gabs große Steine zum Klettern. 


Toll war jedoch der "Lower Pool". Er hatte zwar auch wenig Wasser, aber der Weg führte hinter ihnen (es waren 3 kleine Fälle) entlang. 





 Danach fuhren mit dem Shuttle noch den kompletten Scenic Byway ab und waren abends um 8 zurück am Wohnmobil. Und wie gestern waren alle platt und es ging ins Bett. Morgen dann gehts weiter zum Bryce Canyon. Aber vorher gibt's vlt. noch ein Highlight des Zion - mal schauen... 

Tag 4 - Zion National Park

Der kleine Wassereinbruch beim Regem letzte Nacht war nicht weiter dramatisch - ein bißchen Küchenrolle half. Und so konnten wir nach ausgiebigem Frühstück gegen Mittag endlich loslegen mit dem Besuch des Zion NP. 


Da man in den Zion nur per Shuttlebus kommt, mussten wir allerdings erst einmal ca. 1 h anstehen. Endlich drin fuhr das Shuttle den "Scenic Byway" entlang - eine Augenweide...
Wir stiegen an der Zion Lodge aus und wanderten einen kurzen, einfachen Trail zum "The Grotto" Busstop. Und die Kids hatten sichtlich Spaß an den "kleinen" Felsen, die da lagen. 


Am Ende dieses Trails angekommen, beginnt eigentlich der interessanteste Teil des Nationalpark - der Weg zu den Emerald Pools oder hoch zum Angels Landing.


Wir beschlossen, Richtung Angels Landing zu gehen, soweit wie wir kommen - Ziel war zunächst ca. die Hälfte des Weges für einen Blick zurück zum Canyon. August kam in die Kraxe, Greta und Gustav wanderten natürlich und nach ca. 1 h waren da. 


Aber das reichte uns dann doch nicht. August wollte laufen und so sollte es weiter gehen bis zum "Scout Lookout" - weitere 140 Höhenmeter. Und Greta vorne weg. Gustav hinterher. Und August lief, und stieg und lief... Einfach grandios. Und öfters schauten die Leute die Kids an und meinten "Awesome"🙂 


Und nach weiteren 45 Minuten waren wir oben!






Und die Kids begeistert - sowohl über die Landschaft, als auch über sich selbst. 


Weiter zum Angels Landing gingen wir jedoch nicht, der Weg ist dann zu gefährlich und man benötigt im Vorfeld eine Erlaubnis. So gingen wir wieder herunter - bei abwechselnden Wetterverhältnissen. Erst schneite es kurz und wir hörten Donnerbin der Ferne, dann war wieder blauer Himmel.


Und fuhren mit dem Bus zur Campsite zurück. Dann gings auch direkt ins Bett - aber morgen geht's weiter...



 

Sonntag, 24. März 2024

Tag 3 - Auf zum Zion

Heute war es soweit - die Unterkunft für die nächsten 3 Wochen sollte abgeholt werden. Aber zunächst mussten wir uns und unser ganzes Gepäck irgendwie zum Wohnmobilverleiher bringen. Glücklicherweise kümmerten sich 2 Concierge des Resort direkt darum, dass wir 2 größere Taxis bekamen und so verabschiedeten sich Kids (mit Wehmut) von der "Kugel" und wir waren kurz vor 9 beim ElMonte Verleih.
Zu unsererer Überraschung sprach der Mann an der Rezeption Deutsch. Er war Spanier und hatte eine zeitlang in Leipzig gewohnt - kannte daher sogar Altenburg! Und diversen sächsischen Slang ("So, ich zeig euch dann mal eure Kiste")🙂

Wir bekamen einen C30 FamilySleeper, der jedoch eigentlich garnicht von Elmonte, sondern RoadBear, unsererer Vermietung von 2017, war. Dementsprechend nur knapp 30000 Meilen runterhat, mit Solarpanels auf dem Dach ausgestattet ist und allgemein doch höherwertiger ist. 

Da nach kurzer Einweisung noch Zeit war, packten wir das Wohnmobil komplett fertig und nahmen uns noch einige Utensilien mit, due gerade abgegeben wurden - und dann ging es gegen 13 Uhr los - natürlich zum Walmart...

Der Einkauf sprengte nicht nur alles, was wir jemals bislang ein einem Supermarkt gekauft hatten, sondern auch die Kasse. Nachdem schon fast alles vom Band war, meldete die Kasse "Too many items" und wir mussten erstmal 2 Rechnungen machen. Nach 3 h ginh es dann endlich weiter Richtung Zion und die Landschaft wurde zunehmends interessanter.

Als wir gegen 20 Uhr im Zion ankamen (insgesamt von Vegas eigentlich nur 3 h reine Fahrzeit) , war es jedoch schon dunkel. Also ab ins Bett- aber morgen dann gehts rein in den Nationalpark....

P. S. : Es regnet und im WoMo ist ein kleines Rinnsal...

Tag 2 - Las Vegas

Der Tag begann wegen des Jetlags zeitig - früh um 5🙂
Also nutzten wir die Zeit zum Frühstücken und für ein Bad im Pool.


Die Sphere direkt neben dem Ferienresort war das Highlight für die Kids, speziell August. Ständig musste geschaut werden, ob sie noch da ist und was sie anzeigt.


Mehr hätte es in ihren Augen wohl auch in Vegas nicht gebraucht - aber es gibt ja noch den "Strip". Und gegen Mittag brachen wir bei 26°C dahin auf.

Erst zum Bellagio, weiter zum "Eiffelturm bis hin zur" Freiheitsstatue ". Und immer wieder durch diverse Casinos (wo wir aber nix verzockten).




Die Kids waren jedoch noch ziemlich breit (nicht von den Düften, die überall präsent waren🙂 - so dass wir beschlossen, mit der Monorail zurückzufahren und abends nochmals wiederzukommen.

Gesagt, getan - nur das Aufwecken gegen 17 Uhr Ortszeit (1 Uhr MEZ) gestaltete sich mehr als schwierig. Am Ende jedoch sahen wir noch die "Fountains of Bellagio" und nutzen das Tagesticket der Monorail und fuhren alle Stationen ab - hin und zurück. Mehr ist für einen Tag Vegas mit Jetlag nicht drin. Merke, beim nächsten Mal mehr Zeit einplanen.




Samstag, 23. März 2024

Tag 1 - Anreise


Lange hatten wir sie auf dem Schirn - die nächste Sonnenfinsternis in den Vereinigten Staaten - und nach langem Hin und Her ist nun soweit. Wir sind unterwegs🙂

Diesmal war es logistisch etwas schwieriger, das Ganze zu timen und eine geeignete Route zu finden.
Die Finsternis findet am 8.4. statt - einem Montag und leider einem Schultag. Glücklicherweise sind die 2 Wochen vorher Osterferien und so reifte die Idee,  für Greta+Gustav eine Schulbefreiung zu beantragen. Und glücklicherweise wurde diese auch für 2 Tage vor und 5 Tage nach den Ferien genehmigt. Damit konnte man schonmal grob planen.

Die SoFi wird am besten in Texas zu sehen sein - weit weg von den Nationalparks wie Zion oder Geand Canyon - aber durchaus machbar als One-Way-Trip. Also folgender Plan :  wir fliegen nach Las Vegas, von dort in einem RV über diverse Nationalparks Richtung Phoenix und dann rüber Richtung Houston.
Der Versuch im Januar, über Cruise America hier ein Wohnmobil zu buchen, schlug jedoch fehl. Alternativ ging jedoch Dallas als Endziel - gebucht! Und nun sitzen wir im Flieger nach Vegas.

Wir, dass sind diesmal Nadine, André, Greta + Gustav + August, sowie - Oma Evelyn 🙂

Sie reiste gestern zusammen mit Gustav per Bahn nach Frankfurt, der Rest + Gepäck im Auto. Der Zug hatte mal wieder Verspätung - wir auch. Und so kamen wir trotzdem zeitgleich 20 Uhr am Meininger Flughafenhotel an, bezogen die 2 Zimmer und heute früh ging es dann zum Flughafen. Dort stellte sich zunächst das Problem, dass keiner da war, um das Auto abzuholen - aber das konnte fix geklärt werden (ich hätte einfach 30 Minuten vorher noch einmal anrufen sollen 🙂). Dann Gepäckaufgabe (kein Problem) und Handgepäckkontrolle. Dieses dauerte bei uns ein gefühltes Erdzeitalter - alles musste raus und dann wieder rein. Aber wir schafften es locker rechtzeitig zum Boarding  um 10:30 Uhr. Und dann - Warten...
Der Flug startete mit einer Stunde Verspätung, da wohl auf Grund der Windverhältnisse nur eine Startbahn möglich war. Aber nun sind wir in der Luft und landen gegen 16 Uhr Ortszeit (statt 14:50) in Vegas.



Der Flug verlief völlig unproblematisch und diesmal auch die Einreise. Keine Schlange bei der Passkontrolle, alle Gepäckstücke da - und davon haben wir diesmal nicht wenig:
6x aufgegebes Gepäck, 6x Handgepäck, 6x Kabinengepäck und dazu noch Kinderwagen und Kraxe. Und das muss jedesmal mit.



 Dementsprechend "schwierig" gestaltete sich der Transfer zum Hotel in Vegas - es wurden dann 2 Taxis. (Beim smalltalk mit einem der Fahrer stellte sich heraus, dass er extrem gut über die deutsche Bundesliga bescheid wusste und wenn ich Bayern als Lieblingsverein genannt hätte, wäre ich rausgeflogen 🙂)

So kamen wir gegen 18:30 an und die Kinder gingen sofort ins Bett. Nadine + ich unternahmen noch den ersten "Orientierungslauf" zum "Strip", um ein paar Lebensmittel zu kaufen - aber dann schlug auch bei uns die Müdigkeit zu. Morgen dann mehr vom Strip.





P. S. :  Der erste Geruch, den man übrigens außerhalb des Flughafens war nahm, wer ein ziemlich pflanzlich süßlicher 🙂 - und man riecht es hier in jeder Ecke. 

Tag 16 - Meteor Crater

Heute stand der Meteor Crater (bzw. Barringer Crater) auf dem Programm - der zur Zeit am besten erhaltene Einschlagskrater eines Meteoriten ...